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  • 19. Apr. 2011

    17.04.2011- Der Jüdische Friedhof in Göttingen ist mehr als 300 Jahre alt. Er wurde vermutlich in der Mitte des 17. Jahrhunderts angelegt. Das älteste Grab stammt aus dem Jahr 1701. Ein jüdischer Friedhof sei ein „Haus für die Ewigkeit”, die Gräber würden niemals eingeebnet, so Harald Jüttner von der Jüdischen Gemeinde. Traditionell sind die Gräber in Richtung Jerusalem ausgerichtet, in die Richtung, in die nach jüdischem Glauben einst die Auferstehung der Toten erfolgen soll. Auf dem Göttinger Friedhof weisen allerdings nur ältere Gräber Richtung Jerusalem, die späteren sind an die Topographie des Geländes angepasst und liegen weitgehend parallel zur Kasseler Landstraße.

    Die Grab- und Gedenksteine auf dem Friedhof erzählen von der wechselvollen Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland. Es finden regelmäßig Führungen über den Friedhof statt. Die nächste ist Sonntag, 8. Mai, mit Prof. Berndt Schaller. Treffpunkt ist die Gerichtslinde an der Straße An der Gerichtslinde. Männer werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.

    Quelle: Göttinger Tageblatt am 17.04.2011

    29. Mrz. 2011

    Foto: Roland Moers - 2016

    29.03.2011 - Als der Jüdische Friedhof Weißensee 1880 eröffnet wurde, lag er noch vor den Toren der Stadt. Inzwischen befindet er sich längst mitten in Berlin, gar nicht weit vom Alexanderplatz entfernt, eine riesige Fläche geschlossenen Laubwaldes, mit mehr als 115.000 Gräbern unter hohen, schattigen Bäumen. Britta Wauers Film “Im Himmel, unter der Erde” (Kinostart: 07.04.2011) streift durch Vergangenheit und Gegenwart des magischen Ortes entlang den Verwerfungen der Zeitgeschichte, zugleich mit vielen intimen Erinnerungen, wobei er nicht chronologisch, sondern atmosphärisch strukturiert ist, was überraschende neue Einsichten ermöglicht. Die geschichtlichen Fakten werden ohne jede didaktische Attitüde mit Informationen aus dem Innenleben der jüdischen Religion durchsetzt.

    Quelle: Film Dienst am 29.03.2011

    28. Feb. 2011

    25.02.2011 - Schüler des Ricarda-Huch-Gymnasium werden zukünftig die Pflege des Jüdischen Friedhofs in Dreieich südlich von Frankfurt übernehmen. Es ist die erste Schule Hessens, die eine Patenschaft für einen jüdischen Friedhof übernommen hat. Da überall die teils jahrhundertealten Gräber zu verwittern drohen, hoffen die jüdischen Gemeinden, dass andere Schulklassen dem Beispiel folgen. Parallel zur Arbeit auf dem Friedhof lernen die Mädchen und Jungen aus den Klassen 5 bis 7 historische Fakten über das Leben und die spätere Vernichtung der jüdischen Gemeinde durch die Nazis.

    Quelle: rhein-main.business-on.de am 25.02.2011

    24. Feb. 2011

    Foto: Winfried Hartwig - 201023.02.2011 - Eine Fachtagung der Internationalen ICOMOS-Konferenz zum Thema Jüdische Friedhöfe und Bestattungskultur - Welterbepotentiale in Europa findet in Berlin-Weißensee findet vom 03. bis 06. April 2011 statt. Dabei steht der Jüdische Friedhof Berlin-Weißensee im Zentrum einer Welterbeinitiative, die das Abgeordnetenhaus und der Senat von Berlin 2006 beschlossen haben.

    In einer konzertierten Aktion werden die über 100.000 Grabmäler des wohl größten Jüdischen Friedhofs in Europa durch die Jüdische Gemeinde zu Berlin, die Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum, das Landesdenkmalamt und die Technische Universität erfasst. Die 1880 angelegte und schon in DDR-Zeiten unter Denkmalschutz gestellte Begräbnisstätte soll im kommenden Jahr vom Land Berlin für die “Tentativliste” (Vorschlagsliste für Welterbenominierungen) bei der Deutschen Kultusminister-Konferenz angemeldet werden.

    Quelle: art-in-berlin.de am 23.02.2011

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